Fliesen werden in Bränden hergestellt, und jeder Brand bekommt eine eigene Chargennummer. Sie steht auf jeder Packung, meist zusammen mit einer Farb- und einer Kalibernummer.
Der Grund dafür ist einfach: Zwischen zwei Chargen desselben Modells gibt es geringfügige Unterschiede — im Farbton und in den Maßen. Das ist produktionsbedingt und kein Mangel. Auf einer einzelnen Packung fällt es niemandem auf. Auf einer verlegten Fläche schon.
Deshalb gilt in der Praxis: Alle Fliesen für ein Projekt sollten aus derselben Charge stammen. Und es lohnt sich, von Anfang an etwas mehr zu bestellen, als rechnerisch nötig wäre. Wer später nachordert, bekommt in aller Regel eine andere Charge — und sieht den Unterschied dann genau dort, wo repariert wurde.
Ein zweiter Punkt, den erfahrene Verleger beherzigen: Beim Verlegen werden mehrere Packungen parallel geöffnet und gemischt. So verteilen sich minimale Abweichungen über die Fläche, statt sich in einer Ecke zu sammeln.
Und der dritte: Heben Sie die Restfliesen auf. Mit ein paar Stück aus der Originalcharge lässt sich ein Schaden später unauffällig beheben. Ohne sie wird aus einer kleinen Reparatur schnell eine große.
Bei Reiter Fliesen achten wir bei jeder Bestellung darauf — und sagen Ihnen, welche Reserve für Ihr Projekt sinnvoll ist.




